Entspannung

Wann hast du dir das letzte mal eine kleine Auszeit genommen?

Wenn Letztere zutreffen, dann hast du vermutlich einen voll verplanten Tag von morgens bis abends und rennst ständig der Zeit hinterher. Den ganzen Tag (oder die Nacht) arbeiten, danach noch Kochen, denn Partner und Kinder wollen auch versorgt sein, evtl. noch ein bisschen mit den Kindern spielen und ab und zu noch irgendwie seinem Hobby nachgehen, für das man aber eigentlich auch keine Zeit hat. So oder so ähnlich sieht heutzutage bei vielen Menschen der Alltag aus. Und auch ohne Familie oder Kinder sind die Tage meist ausgefüllt und stressig. Nach einem langen Arbeitstag ist man oft erschöpft und hat dann weder Energie noch die Motivation irgendwas zu tun und landet meist auf der Couch vor dem Fernseher um zu entspannen.

Aber Moment mal: Ist das wirklich entspannen? „Ja“, würde wahrscheinlich die Mehrheit antworten. „Man bewegt sich nicht und muss auch nicht groß nachdenken.“ Das stimmt von außen betrachtet natürlich schon. Aber bedeutet dieses Nichts-Tun und berieseln lassen auf Dauer wirklich Entspannung für Körper und Geist? Ich gebe zu, es kann schon entspannend sein, sich mal einen guten Film oder eine interessante Doku oder was auch immer anzuschauen.

Doch wenn wir unsere Freizeit (überwiegend) nur vor dem Fernseher oder Smartphone verbringen, hat das nichts mehr mit echter Entspannung zu tun. Das Gehirn ist permanent Außenreizen ausgesetzt und muss diese auch irgendwie verarbeiten. Es kommt nicht mehr zur „Ruhe“ und vielen Menschen fällt es zunehmend schwerer mal wirklich runter zu fahren. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch das helle Licht (mit hohem Blauanteil) von TV, Tablet oder Smarthphone. Vor allem in den Abendstunden bzw. wenn es bereits dunkel draußen ist. Augen und Hirn werden somit künstlich dauerhaft auf einem hohen Aktivitätsniveau gehalten. In Kombination mit Stress (und einer ungesunden Ernährung) können sich auf Dauer daraus verschiedene Probleme entwickeln wie z.B. Schlafstörungen und dann Müdigkeit am Tag , Herz/-Kreislaufprobleme, Verdauungsstörungen usw.

Aber was sind die Alternativen?

Da gibt es Vieles, was man tun kann. Aber zunächst sollten wir darauf achten, dass wir auch im Berufsalltag uns immer mal wieder kleine Pausen bzw. Auszeiten können. Also nicht bis Feierabend durchackern und in der Mittagspause auch wirklich Pause machen.
Wenn dir das im Moment zu schwierig erscheint, werden wir eine Strategie entwickeln, wie du Schritt für Schritt die Ziele umsetzten kannst. Und ansonsten: Es gibt da viele verschiedene Möglichkeiten und wir haben heute einen relativ einfachen Zugang zu ihnen. Da wären z.B. Yoga, Qi-Gong, Thai-Chi, Meditation, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung (PMR) um nur die bekanntesten zu nennen. Oder einfach nur im Wald spazieren gehen. Dies ist die einfachste und günstigste Möglichkeit. Vor allem der Aufenthalt in der Natur bzw. im Wald hat positive Effekte auf Gesundheit von Körper und Geist. Diese Tatsache wird auch durch unterschiedliche Studien belegt.
 
Aber es gibt noch viele andere Dinge. Und was für den einen als entspannend gilt, muss noch lange nicht für dich entspannend sein. Jeder ist anders. Vielleicht hast du ja z.B. eine künstlerische Ader und malst oder musizierst gerne, oder… Diese Dinge können auch total entspannend sein. Wichtig ist, dass Körper und Geist mal „abschalten“ können. Dass ein Gegenpart zu geistiger und körperlicher Aktivität geschaffen wird. Wenn du von den oben genannten „Methoden“ noch nichts gehört bzw. kennen gelernt hast oder unschlüssig bist, werden wir gemeinsam heraus finden, was für dich in Frage kommt. Hierbei kann ich dir auch die eine oder andere „Methode“ kurz anhand von praktischen und theoretischen Beispielen vorstellen (*) und dann auch gute Trainer/Lehrer/Kurse empfehlen.
Spazieren gehen
Malen
Autogenes Training
Kleine Pausen
Stricken
Musizieren
Meditation
Yoga
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* Ich praktiziere selbst seit mehreren Jahren verschiedene „Methoden“ und habe schon viel gemacht und entsprechende Erfahrungen gesammelt. Des Weiteren bin ich ausgebildet als Seminarleiter für autogenes Training und in Reiki Grad I & II. Bei mir gibt’s somit keine reine Lehrbuchtheorie.